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Funktionsweise

Der Einleitvorgang läuft wie folgt ab:

- Der Benutzer identifiziert sich berührungslos mit einem Transponder (robuster Schlüsselanhänger) an der Bedieneinheit und drückt die Starttaste.

- Sofern folgende Bedingungen erfüllt sind wird der Schieber geöffnet:

- Der Transponder wurde vom Leitrechner freigegeben

- Die konfigurierten Einleitzeiten erlauben zu diesem Zeitpunkt die Einleitung

- Ein eventuell festgelegtes Kontingent des Kunden ist nicht überschritten

- Der Schieber des Anlieferfahrzeuges wird geöffnet

Während des Einleitvorganges wird die Einleitmenge gemessen, weiterhin wird, sofern mit entsprechender Meßtechnik ausgestattet, der pH-Wert, die Leitfähigkeit und die Temperatur - oder andere, bis 3 Analogwerte - gemessen, auf Grenzwerte überwacht und als Mittelwert protokolliert.

Die augenblicklichen Einleitdaten können in der Leitzentrale abgelesen werden.

- Nach dem Entleeren des Fahrzeuges (Momentanwert der Einleitmenge = 0) wird nach einer konfigurierbaren Zeit der Schieber automatisch geschlossen.

- Der Bon (=Quittung) wird ausgedruckt. (Transponder Nummer, Menge, pH-Mittel, Lf-Mittel, Temp-Mittel und Anzahl der Überschreitungen werden hier ausgedruckt)

- Die Einleitdaten werden an den Leitrechner übertragen

- Die Einleitstrecke wird gespült (Ansteuerung eines Spülventils)

Die Einleitdaten können im Leitrechner eingesehen und in Protokollform bzw. einem Rechnungsformular kundenbezogen ausgeruckt werden.

Die Auswahl der Einleitdaten kann erfolgen:

- Kundenbezogen

- Fahrzeugbezogen

- in Abhängigkeit einer Grenzwertverletzung

- in Abhängigkeit eines Zeitraumes

- in Abhängigkeit von noch nicht gedrucktem Lieferschein oder Rechnung

Wahlweise kann ein Probenehmer betrieben werden. Die Probenahme kann für jedes Fahrzeug getrennt entweder immer, oder nur bei Grenzwertverletzung angesteuert werden. Die Nummer der gefüllten Flasche wird in das Protokoll des Lieferscheines aufgenommen.

Zur Rechnungserstellung kann ein Betrag (in verschiedenen Währungen) pro m³ angelieferte Fäkalie festgelegt werden. Das Rechnungsformular kann an die kommunalen Wünsche angepasst werden (Einbindung von Wappen etc.).

Beispiel eines Lieferscheines

Eine Grenzwertverletzung kann herangezogen werden, um einen weiteren Schieber anzusteuern, der die Einleitung z.B. in einen Puffertank umleitet. Bei Grenzwertverletzung kann der Einleitvorgang jedoch auch abgebrochen werden.

Eine manuelle Bedienung der Station ist jederzeit über den Leitrechner möglich. Über ein Anlagenbild lässt sich der Schieber betätigen oder ein Einleitvorgang starten.

Es können mehrere Stationen gemeinsam an einem Leitrechner betrieben werden. Diese können auch abgesetzt über Modem (Stand/Wählleitung, Funk) angeschlossen sein.

Die On-Line Sprachumschaltung sichert die Exportmöglichkeiten. Realisiert sind bereits die Sprachen Englisch und Französisch.

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