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FAQs zu BIOSYSâ

 Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen.

Was halten Sie von einer OPC - Anbindung zum Leitsystem?

Wozu dient ein Prozessinterface?

Bietet die Rechnerkomponente „Prozessinterface“ einen Vorteil für die Applikation oder den Betreiber?

Warum wird bei BIOSYS das Datenmanagement DAMAS eingesetzt?

Wie kann man bei BIOSYS die Systemverfügbarkeit über „Redundanz“ noch weiter steigern?

Ist BIOSYS eine Branchenlösung?

Wie wird die Fernwartung realisiert?

Kann man sich über das Internet an BIOSYS ankoppeln?

Was versteht man unter „Connectivity Funktionen“ und bietet BIOSYS diese an?

 

 

 

 Was halten Sie von einer OPC - Anbindung zum Leitsystem?

Zunächst sei hier die Arbeitsweise von OPC (OLE for Process Control) kurz aufgezeigt:

OPC ermöglicht eine Kommunikation auf der Basis unterschiedlicher Protokolle mit SPS - Herstellern, die einen entsprechenden OPC – Server für ihre System anbieten. Dieser OPC - Server  arbeitet als Datenquelle für ein übergeordnetes System.

Der Vorteil, dass die Anbindung mit vielen Systemen gelingt, wird unseres Erachtens durch den klaren Nachteil verdrängt, dass sämtliche Datenpunkte einzeln adressiert und rangiert werden müssen.

Bei der Neuerstellung einer Anwendung bietet die Verwendung von   DAMAS immer die ökonomische und sichere Lösung.

Für die Einbindung von Bestand biete KaT eine OPC Lösung für Siemens S7 Steuerungen an.

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Wozu dient ein Prozessinterface?

Jedes Leitsystem wird über ein Prozessinterface an ein Automatisierungsgerät, den Anlagenbus bzw. an die Fernwirkunterstationen gekoppelt. Einige wenige Mitbewerber haben hier separate Rechnerkomponenten im Programm, die neben der eigentlichen Ankopplung mit diesem Gerät einen Datenzwischenspeicher realisieren, bevor die Prozesswerte letztlich doch auf der Leitebene abgelegt und archiviert werden. Diese Vorgehensweise war noch vor einigen Jahren sinnvoll, als die Automatisierungsgeräte nicht über ausreichend Speicher verfügten, um diese Aufgabe zu übernehmen.

BIOSYSâ geht hier den Weg ohne zusätzliche Rechnerhardware für o.g. Aufgaben. Der Datenzwischenspeicher wird autark in der Automatisierungsebene realisiert. Hierfür wird das DAMAS Datenmanagement auf der Automatisierungsebene eingesetzt. Das Prozessinterface umfaßt hier nur die Schnittstellenbaugruppe(n) im Leitrechner (Datensammler).

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Bietet die Rechnerkomponente „Prozessinterface“ einen Vorteil für die Applikation oder den Betreiber?

Die Frage kann mit einem klaren NEIN beantwortet werden, sofern DAMAS auf der Automatisierungsebene eingesetzt wird, weil:

·         Durch die zentrale Aufgabe zur Protokollierung müssen die Daten zunächst das Prozessinterface erreichen, bis sie schließlich den notwendigen Zeitstempel zur zeitlichen Zuordnung im Daten- oder Meldungsarchiv erhalten. Bei einem ausgelasteten Datenbus kann das mehrere Sekunden und für die angeschlossenen Stationen unterschiedlich lange dauern. Der vergebene Zeitstempel entspricht somit nicht der Wahrheit. Speziell bei Störungen im Prozess, die Folgestörungen auslösen, kann die Reihenfolge des Auftretens, und somit die ursächliche Störung nicht mit Sicherheit festgestellt werden (kein Echtzeitverhalten!)

·         Alle Datenpunkte müssen an einer weiteren, zusätzlichen Station definiert und konfiguriert werden.

·         Das Prozessinterface ist eine zusätzliche Hardwarekomponente die Kosten (in der Anschaffung und im Unterhalt) mit sich bringt.

·         Das Prozessinterface ist ein (heute) unnötiges Gerät, welches bei Ausfall die Bedienung und die Protokollierung des gesamten Prozesses verhindert.

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Warum wird bei BIOSYSâ das Datenmanagement DAMAS eingesetzt?

Diese Frage wird hier beantwortet.

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Wie kann man bei BIOSYSâ die Systemverfügbarkeit über „Redundanz“ noch weiter steigern?

1.        Redundantes Speichermedium

Bei dieser preiswerten Lösung der Redundanz wird der Server (Datensammler) mit einem gespiegelten Festplattensystem ausgerüstet (RAID 0, 1, 5), welches im Fehlerfall einer Festplatte ohne Unterbrechung die Protokollierung und Bedienung des Prozesses weiterhin ermöglicht. Die fehlerhafte Festplatte wird dabei erkannt und kann ohne Werkzeug über die Bedienfront durch eine neue Festplatte im laufenden Betrieb ersetzt werden. Der Datenabgleich kann ohne große Systemkenntnisse ausgelöst werden.

2.        Redundantes Rechnersystem

Bei dieser Variante werden zwei gleichartige Server mit der Speichertechnik wie unter 1) beschrieben ausgerüstet. Sämtliche Prozesschnittstellen, auch die der Fernwirktechnik und der Alarmierung, sind über Industriel Ethernet für beide Rechner verfügbar.

Bei einem Fehlerfall des Speichermediums wird auf das zweite ausgewichen.

Bei einem Ausfall des aktiven Servers kann der zweite dessen Aufgaben übernehmen.

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Ist BIOSYSâ eine Branchenlösung?

Unser Leitsystem ist bereits in sehr vielen Branchen eingesetzt worden. Von Fertigungsprozessen über Gebäudetechnik, Verkehrstechnik, Verfahrens- und Batchprozesse bis hin zur Umwelttechnik.

Branchenspezifisch sind lediglich die Protokollierungen gemäß der länderspezifischen EÜV (Eigenüberwachungsverordnung) im Bereich Wasser / Abwasseranlagen. Weiterhin kommen hier die großen Vorzüge der vielseitigen Fernwirktechnik zur Geltung.

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Wie wird die Fernwartung realisiert?

Wir empfehlen unseren Kunden die Fernwartung über den Windows RAS Dienst durchzuführen. Gegenüber den Softwarelösungen (z.B. PC-Anywhere) bietet der RAS Dienst einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil für unsere Anwendungen, da nicht der gesamte Bildinhalt des Remote-Systems übertragen werden muss, sondern lediglich die Daten, die das Bild beleben. Zum Verständnis: Der RAS Dienst arbeitet wie eine Verlängerung des Netzwerkkabels, Softwarelösungen arbeiten wie eine Verlängerung von Monitor-, Tastatur- und Mauskabel.

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Kann man sich über das Internet an BIOSYSâ ankoppeln?

Ja, diese Möglichkeit besteht sofern die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Zu beachten ist ein umfassender Schutz der Rechner durch Firewalls und VirenScanner. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl geeigneter Produkte.

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Was versteht man unter „Connectivity Funktionen“ und bietet BIOSYSâ diese an?

Connectivity Funktionen sind Befehle und Bildwechsel, welche zu bestimmten Objekten im Anlagenbild gehören. Die Funktionen werden meist über die rechte Maustaste und dem Kontextmenü ausgelöst. Bei BIOSYSâ lassen sich z. B. durch Anwahl eines Aggregates sämtliche zugeordneten Einzelstörungen auflisten, mit Zustand, Möglichkeit der Brückung und der Quittierung.

Weiterhin lassen sich die Eigenschaften der zugehörigen Prozessvariablen anzeigen, wie Kurzname, Langname, Gruppenzuordnung, Status, Objekttyp, zugehörige protokollierte Daten in Listenform.

Für den besonderen Bedienkomfort lässt sich sogar eine applikationsbezogene Hilferoutine zu diesem Objekt aufrufen.

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