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in der Prozessleittechnik und Wasserwirtschaft


Ermittlung durch Wassermengenbilanz

Diese Art der Ermittlung dient als grobe Richtgröße der Wasserverluste in einem Rohrleitungsnetz. Die Bilanz wird erstellt durch eine Gegenüberstellung der eingespeisten Wasservolumina zu der Summe der gemessenen und geschätzten Abgabevolumina. Sie wird in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt (z.B. jährlich).

Kurze Reaktionszeiten zur Behebung von auftretenden Leitungsschäden sind über diese Bilanz in der Regel nicht möglich.

Ermittlung durch Messung auf Dichtheit

Die Messung auf Dichtheit beruht auf einer Momentan-Aufnahme der Durchflussmengen. Dabei wird für einzelne Rohrnetzteile oder kleinere Versorgungsgebiete das Einspeisevolumen gemessen. Unter Berücksichtigung der Verbrauchscharakteristik lassen sich die Verlustwerte ableiten. Hierfür stehen die Verfahren der Nachtmindestverbrauchsmessung und der Nullverbrauchsmessung zur Verfügung.

Voraussetzung für diese Messungen sind:

  • sinnvolle Abgrenzung des Meßbezirks

  • exakte Messung des Zuflusses

  • zuverlässige Aufteilung des Zuflusses in einen Verbrauchs- und einen Verlustanteil. Hierfür müssen Dauerentnahmen bekannt sein.

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