Diese Art der Ermittlung dient als
grobe Richtgröße der Wasserverluste in einem Rohrleitungsnetz. Die Bilanz wird
erstellt durch eine Gegenüberstellung der eingespeisten Wasservolumina zu der
Summe der gemessenen und geschätzten Abgabevolumina. Sie wird in regelmäßigen
Zeitabständen durchgeführt (z.B. jährlich).
Kurze Reaktionszeiten zur Behebung
von auftretenden Leitungsschäden sind über diese Bilanz in der Regel nicht möglich.
Die Messung auf Dichtheit beruht
auf einer Momentan-Aufnahme der Durchflussmengen. Dabei wird für einzelne
Rohrnetzteile oder kleinere Versorgungsgebiete das Einspeisevolumen gemessen.
Unter Berücksichtigung der Verbrauchscharakteristik lassen sich die
Verlustwerte ableiten. Hierfür stehen die Verfahren der
Nachtmindestverbrauchsmessung und der Nullverbrauchsmessung zur Verfügung.
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sinnvolle Abgrenzung des Meßbezirks
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exakte Messung des Zuflusses
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zuverlässige Aufteilung des
Zuflusses in einen Verbrauchs- und einen Verlustanteil. Hierfür müssen
Dauerentnahmen bekannt sein.